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Weingut Friedrich Altenkirch: Individuell und immer anders. Jahr für Jahr

An einer der engsten Stellen des Rheins stürzt der Taunus mit einem Gefälle von bis zu 60 Prozent hinunter ins Tal und zwängt den Strom zwischen atemberaubend steile Hänge. Sonnenstrahlen treffen mit voller Kraft auf satt mineralischen Schieferboden. Die stark abfallenden Lagen von Lorch bilden mit ihren vielfältigen Böden eine der Grundlagen für die Individualität und Qualität der Weine aus dem Weingut Friedrich Altenkirch.

Die Geschichte des Hauses geht bis auf das Jahr 1826 zurück. Zu Kaiser-Zeiten gehörte Altenkirch zu den Hoflieferanten der Deutschen Krone. 1935 übernahm der Jurist Dr. Franz Breuer das Weingut, das heute im Besitz seiner Tochter Franziska Breuer-Hadwiger ist.

Bei Friedrich Altenkirch ist Weinerzeugung Team-Arbeit. Unter Führung der "Gutsherrin" Breuer-Hadwiger arbeiten Winzer und Weinbautechniker, Sommelier und Restaurantfachmann, Industriekauffrau, Bürokauffrau und alle fleißigen Helfer Hand in Hand. Bei Hanglagen zwischen 30 und 60 Prozent Steigung versagen mechanische Erntehelfer. Deshalb sind Weine aus dem Gut Friedrich Altenkirch zu einhundert Prozent handwerkliche Produkte und maßgeschneiderte Einzelstücke.

Seit Januar 2011 steht Jasper Bruysten in der Verantwortung des Master-of-Wine und gibt den Ton in Berg und Keller an. Mit 15 Hektar Steillagen-Weinberge zählt das Lorcher Weingut zu den Großen der Region. Bestockt sind die Hänge zu 80% mit Riesling und zu 15% mit Spätburgunder. Die übrige Fläche teilen sich Weißburgunder, Sauvignon Blanc und Gewürztraminer. Rebsorten, die Winemaker Bruysten zum Weißwein-Cuveé „Boogie“ - einem stark nachgefragten Rheingau-Exoten - komponiert hat.

Im historischen Weinkeller von 1826 erfolgt der Ausbau des Weines. Modernste Kellertechnik garantiert einen schonenden Umgang mit dem Lesegut und eine gleichbleibende Qualität der Gewächse. Hier in 80 Meter tief in den Fels gehauenen Stollen reifen die Weine in optimalem Kellerklima.

Nach der Devise "Guter Wein braucht Zeit" widersetzen sich die Winzer von Altenkirch bewusst dem allgemeinen Trend, den neuen Jahrgang eines auch nur von Primäraromen bestimmten Weines so früh wie möglich auf den Markt zu bringen. Ein ausgeprägtes Hefelager und die Reife in Holzfass oder Edelstahltank verleihen den Weinen Langlebigkeit und Mundfülle. Auch die mineralischen Komponenten kommen stärker und bringen die Individualität der steinigen Böden in den Vordergrund.

Genießen kann man die Altenkirch-Weine zwischen April und Oktober im Gutsausschank und - besonders beschaulich - auf der hoch über dem Rhein gelegenen Terrasse. Frische regionale und saisonale Küche bilden den perfekten kulinarischen Rahmen für die Weine. Wer mehr Zeit mitbringt, eine ausführliche Probe verkosten oder das Ambiente des Weinguts für Veranstaltungen nutzen möchte, bucht am besten ein Arrangement des komfortablen Drei-Sterne-Haus „Hotel im Schulhaus“ buchen. Das an der Wisper gelegene Hotel ist ein Schwesterbetrieb des Weinguts Friedrich Altenkirch. Individualität, Spitzenqualität und Gastfreundschaft sind auch hier Programm.

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