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GUT HÖREN MACHT FREU(N)DE!

Gutes Hören ist für die meisten jüngeren Menschen eine Selbstverständlichkeit. Erst wenn das Gehör nachlässt, ob plötzlich oder langsam, wird einem bewußt, wie wichtig das Hören ist. Durch unser Gehör nehmen wir die Umwelt wahr und können mit unseren Mitmenschen und Freunden kommunizieren. Schlecht hören macht einsam!

Trendguide fragte Dr. Winter und Dr. Müller-Vogt, die Tölzer Fachärzte für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde und Spezielle HNO-Chirurgie, nach Ursachen und Therapiemöglichkeiten einer Schwerhörigkeit.

TG: Wie kommt es eigentlich, dass viele Menschen so etwa ab 50 nicht mehr so gut hören?

Dr. Winter: Es gibt viele Ursachen für einen akuten oder schleichenden Verlust des Gehörs. Der erfahrene und operativ versierte HNO-Arzt kann die jeweilige Ursache herausfinden und eine geeignete Therapieempfehlung aussprechen. Durch eine ausführliche Hördiagnostik in der HNO Praxis ist es möglich, zwischen den verschiedenen Formen der Hörminderung zu unterscheiden. Kurz zusammengefasst gibt es Störungen des Innenohres (sog. Innenohrschwerhörigkeit mit herabgesetzter Schallempfindung) und Störungen des Mittelohres (sog. Mittelohrschwerhörigkeit mit gestörter Schallleitung).

TG: Hilft ein gut angepasstes Hörsystem bei jeder Art Schwerhörigkeit?

Dr. Müller-Vogt: Meistens, aber nicht immer. Während man bei Innenohrerkrankungen mit Hörsystemen und bei fortgeschrittenem Stadium auch mit implantierbaren Hörsystemen eine deutliche Verbesserung des Gehörs erzielen kann, sind bei Mittelohr-Erkrankungen oft operative Verfahren (sogenannte Mittelohroperationen) die Therapie der ersten Wahl. Mittelohr-Schwerhörigkeit ist oft eine Folge von chronischen Mittelohrentzündungen. Dabei kommt es zur Zerstörung der feinen Innenohrstrukturen wie Trommelfell und Gehörknöchelchen (Hammer, Amboß, Steigbügel), die dann im Rahmen einer mikroskopischen Operation mit hochmodernen Titan-Implantaten rekonstruiert werden und dadurch die Hörminderung behoben wird. Ein Sonderfall dieser Mittelohr-Erkrankungen ist die sog. Otosklerose. Dabei handelt es sich um eine langsam zunehmende Versteifung des Steigbügels. Durch eine mikro-invasive Operation wird dieser Steigbügel durch eine kleine Titan-Prothese ersetzt. Der Patient kann anschließend im Idealfall nach der Operation wieder normal hören.

TG: Wo werden diese gehörverbessernden Operationen, die übrigens zu den anspruchsvollsten Operationen im HNO-Bereich gehören, durchgeführt?

Dr. Winter: Wir führen diese OPs, nach einer ausführlichen Untersuchung und Vorbesprechung in unserer Praxis, in der HNO-Belegabteilung der Asklepios-Klinik Bad Tölz nach neuesten medizinischen Erkenntnissen durch.

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