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NEUE ENTWICKLUNGEN IN DER PLASTISCH- ÄSTHETISCHEN CHIRURGIE

Weniger OP's, mehr schonende Verfahren 

„Die minimal invasiven Verfahren, wie Filler, Botolinumtoxin, Fadenlifting und Co. sind weiter auf dem Vormarsch, während die klassischen operativen Verfahren moderate Anstiegsraten verzeichnen“, fasst Dr. Torsten Kantelhardt, niedergelassener Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie mit Praxisklinik in Rottach-Egern, sowie Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) deren jährlich erhobene Zahlen zusammen.

Fadenlifting auf dem Vormarsch

Relativ neu, nämlich seit ca. 2-3 Jahren, hat sich bei den minimal-invasiven Verfahren das Fadenlifting etabliert. Dabei werden in einer örtlichen Betäubung Fäden unter die Haut eingebracht. Dadurch werden die Falten angehoben und abgesunkene Gesichts- und Körperregionen ebenfalls angehoben. Das Material der Fäden löst sich nach ca. zwei Monaten wieder auf und löst dabei im Gewebe eine Kollagenbildung aus, die für den Langzeiteffekt von ca. 1 ½ Jahren sorgt.

„Hier hat sich sehr viel weiterentwickelt“, sagt Dr. Kantelhardt. „Es gibt neue Materialien mit mehrdimensionaler Ausrichtung der Widerhaken, so dass eine noch bessere Gewebeanhebung gewährleistet werden kann. Qualitativ hochwertige Fäden werden mit atraumatischen stumpfen Nadeln eingebracht, so dass Schwellungen und Blutergüsse fast nicht mehr auftreten“. Das Verfahren eignet sich für Patienten mit geringem Hautüberschuss zwischen 40 und 65 Jahren, bei denen noch keine operativen Straffungsverfahren indiziert sind.

Neue Techniken für Lipofilling

Eine weitere rasante Entwicklung macht die Eigenfettverpflanzung, das sogenannte Lipofilling durch. Obwohl das Verfahren an sich nicht neu ist, verfeinern sich die Techniken für die Entnahme, Verarbeitung und Wiedereinspritzung der Fettzellen immer weiter. Dadurch können bereits jetzt schon höhere Angehraten und bessere langanhaltende Ergebnisse erzielt werden.

Die Indikationsspektren werden immer mehr ausgeweitet: Neben den klassischen Indikationen für Unterfütterung von Falten und abgesunkenen Gesichtspartien und Lippen wird das Eigenfett auch zur Verbesserung von Narben, zur Handverjüngung, zur Gesäß- und Wadenaugmentation und sogar zur Brustvergrößerung mit immer besserem Erfolg eingesetzt. „Durch die Anreicherung von im Fettgewebe vorhandenen Stammzellen können jetzt schon die Angehraten im Gewebe nochmals erhöht werden und in Zukunft sind wir wahrscheinlich in der Lage, sogar andere Gewebezellen herzustellen. Und das alles aus einem Gewebe, dem Fett, das jeder Mensch in ausreichender Menge zur Verfügung hat“ schwärmt Dr. Kantelhardt. 

„Hier liegt die Zukunft: Fett als Gewebeersatz, nicht nur in der Plastischen Chirurgie, auch Experimente bei Arthrose, Querschnittslähmungen, Verbrennungen und Gewebedefekten nach Unfällen laufen bereits“, weiß Dr. Kantelhardt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Plastisch-Ästhetische Chirurgie (DGÄPC), der in Rottach-Egern seine Praxis-Klinik betreibt. 

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