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TRÄNEN

ÜBER EINEN MANN, SEINE VERBUNDENHEIT ZUM FILM UND SEIN NEUESTES WERK...

 

Der Produzent Hubert Schönegger ist Vieles aus Leib und Seele. Südtiroler, Filmemacher, Naturmensch, Heimatverbundener und Reisender. Er ist Zeitzeuge. Historiker und Visionär. Im Jahre 1964 in Innichen geboren und im Pustertal aufgewachsen, gelangte Hubert Schönegger über berufliche Umwege in die Filmindustrie. Der Autodidakt brachte sich den folgenden 20 Jahren alles selbst bei. Schönegger ist Publizist, Kameramann, Cutter, Regisseur und Produzent in einer Person. 1989 gründete er sein eigenes Filmstudio „Schönegger“, das 2008 zu „geosfilm“ unbe- nannt wurde. Heute gilt er als einer von Europas kreativsten Köpfen dieser Zunft. Bekannt wurde Hubert Schönegger durch Werke wie beispiels- weise „Am Abgrund – Meine Heimat, mein Leben“, „Gustav Mahler – Symphonie des Lebens“ oder „Südtirol – Leben im Naturjuwel“. RAI, ORF, ARD, ZDF, SWR, SR, NDR, BR, PRO7, arte, 3sat und BBC sind nur einige der Auftrag- geber von Hubert Schönegger. Mit seinem neusten Werk „Tränen der Sextner Dolomiten“ wagt der Regisseur eine Reise in eine der schwersten Zeiten für Südtirol ... in den Ersten Weltkrieg.

„ICH WILL VIEL MEHR, ALS NUR EINE NEUE KRIEGSGESCHICHTE ERZÄHLEN ...“
Schon die Antwort auf die Frage, was einen Süd- tiroler Regisseur bewegt, sich mit den dramatischen Geschehnissen in Südtirol zu befassen, die damals der Erste Weltkrieg über die Dolomiten fegte, macht Lust, sich diesen Film zu Gemüte zu führen. Es geht Schönegger nicht darum, längst Dokumentiertes auszukramen oder historische 

Ereignisse im Kontext mit dem Zusammenbruch eines Vielvölkerstaates aufleben zu lassen. Die „Tränen der Sextner Dolomiten“ sind viel eher eine Hommage an die Schönheit Südtirols. An die Liebe und an die Freundschaft. Dennoch soll der Film auch die Scheußlichkeit und die groteske Sinnlosigkeit des Stellungskrieges widerspiegeln – wobei in den eisigen Höhen der Dolomiten die Natur selbst viel mehr Opfer forderte, als der Feind dies tat.

ALS DER PETER UND DER FRANZ ...

... 1915 zum Militärdienst an die Dolomitenfront eingezogen werden, beginnt für beide eine Zeit der Prüfungen, des Schmerzes und des Leidens. Peter und Franz sind seit ihrer Kindheit Widersacher – Peter schürt die Vorurteile gegen den aus einer italienisch-deutschen Ehe stammenden Franz. Vorurteile, die mit dem Krieg viel Nährboden finden. Die beiden werden zu erbitternden Feinden. Dann ist da noch Anna, die von Peter geliebt wird, sich jedoch eher zu Franz hingezogen fühlt. Um diesem Verhältnis der beiden jungen Männer die Krone aufzusetzen, finden sich die beiden in derselben Einheit wieder. Nun müssen sie zusammen stehen, zusammen leiden, zusammen leben oder zusammen sterben. Es gilt, nicht nur die Gefahren des Krieges zu überstehen, sondern auch den extremen Verhältnisse der Hochgebirge zu trotzen. Aus Feinden werden Kammeraden – aus Kammeraden Freunde. Freunde, von denen nur einer die schwere Prüfung an der Front in der Roten Wand bestehen wird. 

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