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PFERDESPORT AM NIEDERRHEIN

In der Region gibt es nicht nur vielfältige Möglichkeiten selbst zu reiten, sondern auch erstklassigen Pferdesport als Zuschauer zu erleben. Ob man die herrliche Natur des Niederrheins auf dem Rücken eines Pferdes erkunden, Reitstunden auf einem Reiterhof nehmen oder ein spannendes Pferderennen oder Reitturnier erleben möchte – am Niederrhein kommt jeder Reitsportfreund auf seine Kosten. 

Für den Kreispferdesportverband Kleve e.V. ist das engagierte Ehrenamt seiner kreisweit fast 6.000 Mitglieder von großer Bedeutung. Die ehrenamtlich Tätigen investieren ihre Freizeit für die Vereinsarbeit und setzen somit das Fundament für gemeinnützige Projekte und jede Menge Freizeitaktivitäten. Sie fördern die Jugend und den für die Region klassisch-typischen Turniersport in allen bekannten Disziplinen. Dadurch entsteht ein beachtenswerter Raum für die Bildung sozialkompetenter Gemeinschaften, wie z.B. die Kooperation mit Kindergärten, Schulen, Bildungsstätten und therapeutischen Einrichtungen. Resultierend bilden sich vielschichtige Kontakte, die über Jahre als wirtschaftliche Synergien in der grenznahen Region messbar geworden sind und die die Repräsentanz des Pferdesports am Niederrhein eindrucksvoll unterstreichen. 

REITSPORTMESSE NIEDERRHEIN

Auch präsentiert der Kreispferdesportverband Kleve e.V. sich seit 2014 bei der Reitsportmesse Niederrhein in Kalkar, die sich seit ihrem Debut eindrucksvoll entwickelt hat und grenzüberschreitend das große Potential des Pferdesportes darstellt. Für alle Pferdeliebhaber und Interessierte bietet die Messe alles rund ums Pferd, wie z.B. Zaumzeug, Stalleinrichtungen, Fahrzeuge, Schlepper und Zubehör sowie ein großes Showprogramm mit Vorführungen für alle Altersklassen. Vom Mini-Pony bis zum Sportpferd, von Western bis Classic ist alles vertreten – und bietet einen lohnenswerten Tagesauflug für die ganze Familie. 

Der Kreis Kleve verfügt in der Region Niederrhein seit vielen Jahrzehnten über ein hervorragendes Netz an Ferienhöfen, die inmitten der ländlichen Umgebung mit einem hohen Erholungsfaktor für Kinder und Erwachsene punkten. Man konnte mit Unterstützung eines Interessenverbandes rund um die Niederrhein Tourismus GmbH das grenzüberschreitende Angebot bzgl. der Reitrouten der Euregio Rhein-Waal erweitern. Initiiert zum Ende der 90er Jahre begann dieses Projekt bereits mit der Umsetzung. Ziel des Gesamtprojektes war eine Erweiterung des Streckennetzes, kombiniert zur kommunalen Wegführung, um die reittouristische Attraktivität in den Kreisen Kleve, Wesel und darüber hinaus zu fördern. Insgesamt umfasst das Wegenetz der Euregio Rhein-Waal in der deutsch-niederländischen Grenzregion 1.300 Kilometer Reitrouten, was etwa der Luftlinie zwischen Kleve und dem Italienischen Neapel entspricht. Fast die Hälfte der Reitwege und -routen mit verschiedenen Freistellungsgebieten, die das Reiten auch auf Nebenwegen zulassen, befinden sich in den Kreisgebieten Kleve und Wesel. Dazu kommen Wald- und Wegstrecken in 3 angrenzenden niederländischen Provinzen, die teilweise auch durch Dünengebiete führen. 

In Zahlen übersetzt realisierte man die Entstehung von 343 Kilometer Reitrouten im Kreis Kleve, die grenzüberschreitend zu den herrlichen Strecken in die benachbarten Niederlande führen. Im Kreis Wesel sind es 194 Kilometer mit Ausläufern in die Kreise Borken und Duisburg. Große Teile der Wegführung führen durch den Reichswald, der mit rund 51 km² Fläche (davon über 3.875 Hektar Landschaftsschutzgebiet) das größte zusammenhängende Waldgebiet des Niederrheins und der größte zusammenhängende Staatsforst in Nordrhein-Westfalen ist. Im Westen erstreckt sich der Forst sogar in die Waldgebiete der niederländischen Provinz Gelderland und grenzt damit an die Gemeindegebiete Milsbeek, Mook en Middelaar, Berg en Dal und Heumen in Richtung Nijmegen.

Nach fast fünfzehn Jahren ökologischer Prägung und verschiedener Einflüsse aus den Bereichen Land, Forst- und Pferdewirtschaft, sowie kommunal bedingten Entwicklungen, wurde eine Überarbeitung des Gesamtprojektes notwendig. Gemeinsam mit den tangierten Interessenverbänden beider Länder, der Landwirtschaftskammer NRW und den Wirtschaftsförderern ist man zu dem Entschluss gekommen, eine Neugestaltung des Projektes zu Gunsten der Reiter anzugehen. Unter der Federführung der Niederrhein Tourismus GmbH entstand bereits in 2016 das People to People Projekt „Grenzenlos Reiten 2.0“ im Rahmen des INTERREG Va Programms der Euregio RheinWaal. Es wurde von einer Vielzahl von Partnern aus den Bereichen des Pferdesports, der Freizeitreiter, der kommunalen Behörden und der regionalen Tourismusorganisationen (D und NL) durchgeführt und knüpft an den erfolgreichen Grenzenlos-Reiten-Atlas an.

Mit der neuen App „typisch Niederrhein“ und dem Niederländischen Reitroutenplaner können sich die Reiter nun über abwechslungsreiche Reitwege und an der Strecke liegende Sehenswürdigkeiten informieren. Ebenso wurden die Angebote zur Einkehr und Übernachtung überarbeitet. Damit offeriert der Niederrhein nicht nur Radfahrern und Wanderern ein attraktives Urlaubsziel, sondern bietet mit den weitläufigen Reitrouten die wunderbare Gelegenheit, die einzigartige Natur auf dem Rücken eines Pferdes zu erleben. 

MEHR HIERZU UNTER www.grenzenlos-reiten.eu 

 

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