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Fischerei Tegernsee

Der Tegernsee ist einer der saubersten Seen Bayerns und Lebensraum für Hechte, Renken, Saiblinge, Weißfische und Seeforellen. Das Team der Fischerei Tegernsee sorgt dafür, dass das so bleibt und verwandelte zudem das Bistro des „Aquadome“ in Bad Wiessee in einen kulinarischen Hotspot. Und auch auf der Wiesn 2015 ist die Truppe um Christoph von Preysing und Simpert Ernst vertreten - mit der „Mai-Liaba-Wiesn-Bar“ in Kufflers Weinzelt. 

Zusammen mit Christoph von Preysing, ebenfalls Fischereimeister, betreibt Simpert Ernst seit nunmehr 13 Jahren die Berufsfischerei am Tegernsee. „Ich stamme eigentlich aus Dießen am Ammersee“, sagt Ernst, „wo meine Familie seit Jahrhunderten das Fischereirecht besitzt.“ Auf der Suche nach einer Lehrstelle landete er schließlich im Betrieb von Michael Ostermeier, der nicht nur die Tegernseer und Bad Wiesseer Fischerei, sondern auch die Herzogliche Fischzucht in Wildbad Kreuth gepachtet hat. „Mittlerweile liebe ich den Tegernsee“, sagt Ernst, „denn ich arbeite hier in einem perfekten Team.“ 

Wobei sich in Sachen Fischerei 2014 einiges getan hat. Nach Michael Ostermeier ist seitdem Christoph von Preysing allein für die Fischerei, die Aufzucht, den Aquadome und das angrenzende Bistro verantwortlich. Genauer gesagt: Michael Ostermeier bleibt Oberpächter und Christoph von Preysing übernimmt die Position eines Unterpächters. Apropos Aufzucht. „Es geht heute nicht nur darum, möglichst viel zu fangen, sagt Ernst, „das Wichtigste ist der Besatz mit Seeforellen, Saiblingen und Renken.“ Und das nehme immens viel Zeit in Anspruch, fügt er hinzu. Denn die Brut in der Zucht in Bad Wiessee müsse quasi rund um die Uhr beaufsichtigt werden. Hauptaufgaben seien das Füttern des Nachwuchses und das Auslesen der Eier, sagt Ernst. 

Viel Zeit kostet sie auch der Bad Wiesseer Aquadome, seines Zeichens das größte Süßwasseraquarium Bayerns mit 20 heimischen Fischarten, und die Neuausrichtung des angrenzenden Bistros. Dessen Speisekarte ist vielfältiger und mit Eigenkreationen aufgefrischt worden. „Zum Beispiel mit unserem Saibling auf Matjesart, der mittlerweile schon zum Klassiker unter den Fischliebhabern rund um den See geworden ist“, verrät Ernst. „Wobei wir das Bistro nicht in einen Gourmettempel verwandeln wollten.Wir wollten vielmehr einen kulinarischen Treffpunkt kreieren, der jung und zugleich familienfreundlich ist. Doch zurück in das Verkaufsgeschäft in Tegernsee, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft des legendären Bräustüberls befindet. Während sich die Kundschaft bereits vor der kleinen Theke drängt und fleißig Seeteufel, Hummer, Langusten, Austern, Räucherfischcreme oder Saiblingskaviar ordert, wird im angrenzenden Raum der heutige Fang verarbeitet. 

Auch die kleine Räucherkammer direkt am Ufer ist schon längst in Betrieb, wie eine schmale graue Rauchfahne verrät. „Ich werde jetzt nicht verraten, wie unsere legendäre Gewürzmischung genau zusammengesetzt ist“, sagt Ernst, „aber was ich verraten kann ist, dass unsere Räucherfische über Nacht darin eingelegt werden und am nächsten Tag für knapp vier Stunden über einem Feuer aus Erlenholz hängen.“ Wie auch immer, sicher ist nur eines: die goldgelbe Renke, die Ernst vor dem Laden auf dem rustikalen Tisch serviert ist von unübertroffener Qualität. 

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