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ZELTE-GUIDE

 

In den 14 Festhallen entlang der Wirtsbudenstraße mit zusammen knapp 100.000 Sitzplätzen wird das spezielle Oktoberfestbier der sechs Münchner Großbrauereien mit einer Stammwürze von rund 13 Prozent ausgeschenkt. 

Ochsenbraterei 

Schon vor mehr als 125 Jahren war das Braten eines ganzen Ochsen eine echte Attraktion und hat das Zelt berühmt gemacht. Der Ochs am Spieß wird noch heute im Ganzen gebraten und fordert in der Zubereitung die ganze Manneskraft – immerhin hat er 13 bis 15 Zentner Lebendgewicht, woraus bis zu 700 Portionen werden. 

Armbrustschützenzelt 

Hier trifft man Trachtenträger jedweder Couleur: Vom Großbauern bis zum Professor. Und es wird noch wie auf dem Land zu traditioneller Blasmusik geschunkelt und gefeiert. Wie der Name des Zelts schon sagt, wird hier auch noch die Schützentradition hochgehalten.

 

Augustinerbräu 

Im Zelt der ältesten Münchner Brauerei wird der Gerstensaft tatsächlich noch traditionell aus großen 200 Liter Holzfässern (sog. „Hirschen“) und nicht aus Stahlcontainern ausgeschenkt, was nicht nur die hiesigen „Edelstoff“-Trinker, sondern auch Bier-Liebhaber aus aller Herren Länder sehr zu schätzen wissen. 

Bräurosl 

Das Traditionszelt der Familie Heide wurde 2004 komplett neu gestaltet. Nach wie vor bietet das Zelt Platz für 6000 Gäste. Im Garten kommen insgesamt 2500 Besucher unter. Die schmucke Festhalle ist bekannt für ausgelassene Stimmung und viel Tradition. Wahrzeichen des Zeltes sind die 20 Meter hohen Maibäume vor dem Eingang. 

Schützen-Festzelt 

Etwas abseits der großen Bierstraße gleich unterhalb der Bavaria gelegen. Mit seinen 5500 Plätzen bietet es eine eher familiäre Atmosphäre. Neben viel Prominenz trifft sich hier auch der deutsche Adel. Kulinarisch ist das Zelt für sein Spanferkel in Malzbiersauce mit Krautsalat und die altbayerische Spezialität Boeuf Lamotte bekannt. 

Marstall 

Der Name des Zelts stammt vom Münchner Marstall, einer Hofreitschule. Das Pferd ist als Symbol im neuen Zelt allgegenwärtig. Platz haben etwa 4.200 Menschen, 3.200 innen und 1.000 im Biergarten. Ab 10 Uhr dürfen sich Besucher an bayerischer Volksmusik erfreuen. Ab 18 Uhr 30 treten dann bis zum Ende um 23 Uhr Live-Bands auf, die das Marstall regelmäßig in einen Hexenkessel verwandeln. 

 

Fischer-Vroni 

Mit 3400 Sitzplätzen eines der kleinsten Zelte, das vor allem von Touristen und älterem Publikum besucht wird. Benannt ist es nach der ehemaligen Geschäftsführerin Veronika Fischer, die bis zu ihrem Tode 1998 jeden Tag im Zelt mit ihrer Anwesenheit glänzte. Weltberühmt – und garantiert ökologisch – ist der „Steckerlfisch“. 

Hofbräu-Festzelt 

Mit fast 10 000 Plätzen das größte Zelt auf der Wiesn. Das Publikum ist internationaler als in den anderen Zelten. Italiener feiern hier ihre berühmten Wiesn-Wochenenden, aber auch andere Länder sind stark vertreten. Außergewöhnlich ist die Dekoration: 12 Zentner Hopfenreben und der Engel Aloisius schmücken den Dachhimmel des Festzeltes. 

Löwenbräu 

Das Zelt ist bekannt für sein freundliches, internationales Personal. Das Festzelt ist nicht zu übersehen und überhören: nicht nur, dass der 37 Meter hohe Löwenbräu-Turm weithin sichtbar ist, auch der legendäre Ruf „Löwenbräu“ des viereinhalb Meter großen Löwen, der die Zeltfassade über dem Haupteingang schmückt, hallt weit über den Festplatz. 

Hacker-Festzelt 

Neben der traditionellen bayerischen Blasmusik sorgt die Münchner Kult-Band Cagey Strings ab 19 Uhr mit heißen Sounds für eine ausgelassene Stimmung. Die Gestaltung des Zeltes mit weißen Wolken und Sternen übernahm Oscar-Gewinner Rolf Zehetbauer, der normalerweise Filmkulissen baut. Außergewöhnlich ist das „Cabrio-Dach“ über der hinteren Galerie, das sich bei schönem Wetter öffnen lässt.

 

Käfer Wiesnschänke

Während alle anderen Zelte schon um 23 Uhr 30 schließen müssen, darf hier noch bis 1 Uhr weitergefeiert werden. Einlass bekommen allerdings nur diejenigen, die das richtige Reservierungsband am Handgelenk tragen. Kein Wunder also, dass sich hier die lokale, nationale und internationale Prominenz trifft . 

Schottenhamel

Traditionell wird im Schottenhamel-Zelt durch den Münchner Oberbürgermeister mit den Worten „O´zapft is“ die Wiesn eröffnet. Seit 50 Jahren spielen hier Otto Schwarzfischer und seine Musikanten auf, die schon am frühen Abend das gesamte Zelt zum Mitsingen bringen. Die Schottenhamels sind die älteste Wirtefamilie auf der Wiesn.

Winzerer Fähndl

Völlig neu gestaltet präsentiert sich seit 2010 das Paulaner-Zelt, das auch in technischer Hinsicht das modernste ist. Die bisher einzigartige Spannweite ermöglicht von allen Seiten eine freie Sicht auf die Musik und das Geschehen im Zelt. Das Publikum ist gemischt, zu den Gästen gehören auch viele Prominente wie die Spieler des FC Bayern. 

Weinzelt

Zwar schenkt man hier auch Bier aus, aber nur Weißbier im Glas. Die meisten Gäste, die in den schmucken Holzbau unterhalb der Bavaria kommen, trinken ausgesuchte Weine, Sekt und Champagner. Statt auf Biergarnituren tanzt man auf edlen Holzbänken. 2005 neu erbaut verfügt es über einen ganz besonderen Charme und glänzt mit einem neuen Garten im Stil eines fränkischen Weingartens.

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