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Typisch münchnerisch!

Die einzigartige Mischung aus exklusiven Geschäften, gehobener Dienstleistung, Kultureinrichtungen, Facharztpraxen sowie Cafés und Restaurants mit Kulturangeboten machen aus dem Brienner Quartier ein ganz besonderes Stadtviertel. Hier sind Tradition und Modernität kein Widerspruch. Ganz im Gegenteil!

Das Quartier erstreckt sich, beginnend beim Odeonsplatz entlang der Brienner Straße bis hin zum Maximiliansplatz und zur Pranner Straße. Die Brienner Straße ist die älteste Prachtstrasse Münchens und wurde nach der französischen Stadt Brienne-le-Château benannt. Als sie am Anfang des 19. Jahrhunderts noch „Wittelsbacher Fürstenweg“ hieß, wurde sie von königlichen Kutschen befahren und diente als Verbindung zwischen der Münchner Residenz und dem Schloss Nymphenburg. Diese ideale Lage, machte das Viertel von Anfang an zu einem Schnittpunkt zwischen Residenz und Nymphenburg, Altstadt und Vorstadt. Später erfolgte der Ausbau zu einer Pracht- und Hauptstraße. Ihre Vollendung erlebte die Straße mit ihrer Umgebung durch König Ludwig I. von Bayern. Bereits damals eröffneten viele exklusive Traditionsgeschäfte, die im Grunde bis heute ein Teil dieser einzigartigen Kulisse sind. Adel und Großbürgertum errichteten entlang der Brienner Straße ihre herrschaftlichen Gebäude. Hier entstand auch das prächtige Café Luitpold, damals Europas größtes Kaffeehaus. Ein Umfeld mit Renommee, das eine überraschend große Vielfalt an Interessen und Bedarfe abdeckt. 

Eine gewachsene Tradition.

So findet der Besucher internationale Geschäfte neben den traditionsreichen, ehemaligen Hoflieferanten, aber auch Antiquitätenhändler mit gehobenem Sortiment, einige namhafte Galerien und natürlich zahlreiche Highend-Fashion-Labels und Beauty-Marken (von Woolrich, über Aesop bis Iris von Arnim), erlesene Juweliere, Automobilhersteller wie MercedesBenz (seit 1942), Manufakturen wie das berühmte Nymphenburger Porzellan, Papier aus dem Hause Prantl, Wellnessangebote aller Art bis hin zur medizinischen und juristischen Betreuung. Nicht zu vergessen die Dienstleister des täglichen Bedarfs wie zum Beispiel Blumengeschäfte, Apotheken, Optiker bilden gemeinsam mit dem vielfältigen gastronomischen Angebot diese besondere bunte Mischung im Brienner Quartier. Hier herrschen noch der Geist der Manufakturen und das typisch Münchnerische. Seit 1923 gehört das Auktionshaus Karl & Faber zu den erfahrensten und renommiertesten seiner Branche. Mit viel Fachkompetenz und Sorgfalt und einer unbändigen Begeisterung für die Kunst werden ausgesuchte Kunstgegenstände feilgeboten. Ebenso findet man hier Numismatik Lanz, das seit vielen Jahrzehnten zu den gefragtesten Auktionshäusern im Bereich Münzen und Medaillen zählt. Der Interessierte kann hier in eine faszinierende Welt seltener und wunderschöner Münzen aus der Antike, dem Mittelalter und der Neuzeit eintauchen. Viele der Geschäfte sind inhabergeführt und bieten mit ihrer Fachkompetenz, Seriosität und Diskretion dem Kunden eine sehr persönliche Beratung. 

Ein Juwel im Herzen der Stadt

Im Grunde decken die Geschäfte und Institutionen gehobene und stilvolle Ansprüche ab, die von klassisch bis avantgardistisch und von innovativ bis trendgebend reichen. In dieser Bandbreite gibt es eine Vielzahl an hochwertigen Angeboten. So ist es die Faszination aus traditionsreicher Geschichte und moderner Gegenwart, die das besondere Flair bis heute auszeichnet. Dies wird bei einem kleinen Bummel durch die Straßen sofort spürbar. Kulturelle Akzente setzt das Literaturhaus am Salvatorplatz mit seinen Ausstellungen und Veranstaltungen. Das Haus selbst ist ein architektonisches Glanzstück des Münchner Architekten Uwe Kiessler. Hier trifft sich gemäß dem Motto „Literatur für alle Sinne“ die schreibende Zunft, Verleger, Buchhändler, Journalisten sowie auch Zuhörer und Leser. Im kleinsten Museum Münchens, „Sammlung Café Luitpold“, wird anhand von historischen Dokumenten und Fotografien die KaffeehausKulturgeschichte vom Aufstieg zum größten Palastcafé während des 1900 Jahrhunderts bis zur Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erzählt. Die Begeisterung für die Avantgarde der 1950er von Hans Maulberger ist es zu verdanken, dass sich seine gleichnamige Galerie seit 1984 zu einer der führenden Privatgalerien in der internationalen Kunstszene entwickelte. Seit einigen Jahren befindet sich auch das Stammhaus von Renésim am Amiraplatz. Juwelierkunst auf hohem Niveau mit der Mission einer Neu-Definition von Luxus: Individualität und Persönlichkeit. Wobei Fairness und Nachhaltigkeit im Umgang mit Ressourcen und Menschen dazu nicht im Widerspruch stehen soll. An der Nordseite des Wittelsbacherplatzes prägt auf rund 45.000 Quadratmetern oberirdischer Gebäudefläche die neue Siemens-Konzernzentrale das Bild. 

Geliebt für seinen Charme

Im Jahre 2007 wurde der Brienner Quartier e.V. mit seinen rund 100 Mitgliedern gegründet. Darunter befinden sich Eigentümer der Liegenschaften und Mieter der Geschäfte, Praxen und Büros. „Wir haben einen Verein gegründet, um uns als Markenbotschafter dieses einzigartigen Viertels für eine nachhaltige Existenz der dort ansässigen Traditionsgeschäfte und Dienstleister einzusetzen“, sagt Barbara Weber, Geschäftsstellenleiterin des Brienner Quartier e.V. „Ziel unseres Vereins ist eine geschlossene Außendarstellung der Anlieger.“ Gemeinsam werden kreative Projekte im Bereich Kultur und Stadtmarketing erarbeitet, die zur Attraktivität und Vielfalt des Viertels beitragen sollen. Dazu gehört auch zum Beispiel die Beteiligung am „LichterGlanz in der Brienner Straße“ während der Weihnachtszeit. Dann erhellen 16 verteilte Kronleuchter mit jeweils 1000 Leuchten feierlich die Brienner Straße zwischen Odeonsplatz und Platz der Opfer des Nationalsozialismus in einem goldenen Schimmer.

www.brienner-quartier.de

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