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SMarT hoMe MachT’S Möglich!

Vor dem Nachhauseweg noch schnell mit dem Handy die Heizung auf wohligwarm regeln und sich schon mal auf einen gemütlichen Abend freuen. Das ist mit Smart Home bzw. Ambient Assisted Living (AAL) kein Problem! Denn Heizung, Licht, Alarmanlage und vieles mehr können jetzt von überall und zu jeder Zeit spielend leicht gesteuert und überwacht werden.

Ein Zuhause, das als Smart Home umgerüstet wurde, soll seinen Bewohnern lästige Routineaufgaben der Haushaltsführung abnehmen und ihnen so ein gutes Stück mehr Lebensqualität verschaffen. Um das eigene Heim dann an die ganz persönlichen Bedürfnisse anzupassen, muss die Haustechnik mit den dafür notwendigen Geräten ausgestattet, digital vernetzt und dann entsprechend programmiert werden. Das heißt, zum Beispiel Aufwachen mit der jeweiligen Lieblingsmusik bei gleichzeitig öffnenden Jalousien, stets perfekt temperierte Räume, eine auf die Tages- und Jahreszeit abgestimmte Beschattung, aber auch eine allzeit wachsame Alarmanlage, die alle auffälligen Veränderungen anzeigt.

Smart Home wird künftig nicht nur unsere Wohnqualität verbessern, sondern auch den effizienten Umgang mit Ressourcen erleichtern. Des Weiteren werden auch Senioren und pflegebedürftige Menschen mittels moderner AAL-Technologien (Ambient Assisted Living) mehr Unterstützung für ein selbstbestimmtes Leben in ihrer gewohnten und vertrauten Umgebung erleben. Im Grunde sind die dafür nötigen technischen Anforderungen sehr einfach: einen WLAN-Internetzugang im Haushalt sowie ein Smartphone bzw. Tablet. Damit sind die zunä ten Voraussetzungen für eine intelligente Haussteu eits erfüllt. Smart Home-Systeme sind schnell und einfach ert und können je nach Bedarf erweitert werden – auch ohne lfe von Experten aufwändiger Verkabelung

Studie sieht hohe Wachstumspotenziale

Die intelligente Vernetzung von Haustechnik-Geräten gilt als ei größten Technologie-Wachstumsfelder der kommenden Jah Hersteller der erforderlichen Geräte, Serviceprovider und IKT-Unternehmen knüpfen hohe Erwartungen an diesen Zukunfts- und Wachstumsmarkt Eine Studie zu Smart Home & AAL ergab, dass die deutsche Wo nungswirtschaft das große Potenzial vernetzter, intelligenter Technologien für die Haustechnik zwar für sich erkannt hat, ab besteht für knapp 60 Prozent der Befragten noch imme ein hoher Informationsbedarf hinsichtlich möglicher Lö sungen und Angebote. Daher sind aktuell die Märk te von Smart Home noch weit von einem Massenmar entfernt. Zu den entscheidenden Kriterien hinsichtli einer potenziellen Investitionsbereitschaft der Wohnung wirtschaft zählen eine einfache Bedienbarkeit sowie niedriger Wartungsaufwand der Smart Home- und A Technologien. Zu den wichtigsten Einsatzbereichen di Lösungen nannten die Befragten die Ausstattung von Rau Brand- und Wassermeldern sowie alle Themen rund um effizientes Energiemanagement. Neben einigen gesetzl Vorgaben stehen hier meist Zielsetzungen der Kosten mierung durch Schadensbegrenzung oder bessere Ver rungsprämien im Vordergrund. Weitere zentrale Theme Energieverbrauchsmessung, -visualisierung und -abrec Heizungssteuerung sowie Überwachung und Steuerung des Raumklimas zur Schimmelvermeidung. So wollen 23 Prozent der Befragten eine smarte Heizungssteuerung erstmalig und 32 Prozent zusätzlich zu vorhandenen Lösungen installieren. Wobei 60 Prozent der Umfrageteilnehmer den Neubau als die optimale Gelegenheit ansehen, Smart Homeund AAL-Technologien zu implementieren. Über drei Viertel präferieren eine Einführung bei Neubau oder Sanierung.

Smart H r altersgerechtes Wohnen

Barrierefreies Wohnen wird im Hinblick der demografischen Entwicklunsowie einer zunehmend älteren Gesellschaft immer mehr Bedeutung er Einbau technischer Assistenzsysteme wird bereits von der KfW gef rdert und weitere Impulse seitens des Gesetzgebers werden erwartet. GdW-Präsident Axel Gedaschko teilt die Auffassung, dass Leistungskatalog der Pflegekassen um IT-gestützte Monitoringsyste e erweitert werden müsste. Zudem fordert er Investitionszuschüsse für Wohnungsunternehmen im Rahmen des KfW-Programms „Altersgerecht Umbauen“. Darüber hinaus, so Gedaschko, sollten steuerliche Vergünstigungen für die Mieter oder für die Unternehmen zusätzliche Anreize bieten, Smart Home- und AAL-Lösungen in das eigene Heim einb Laut der Studie sehen Wohnungs- und Immolschaften die Investition in solche Lösungen strument der Mieter- und Kundenbindung. 85 aben dies sogar als ein Hauptmotiv möglicher nen an. Die befragten Immobilien- und Wohsellschaften glauben, dass in den nächsten bis zu 20 Prozent der Mieter smarte und bis Prozent altersgerechte Wohnungen am Markt agen werden. „Energiewende und demografiWandel sind die bei weitem wichtigsten Impulsfür die Investitionsbereitschaft der Wohnungshaft in Smart Home- und AAL-Lösungen“, äftigt Torsten Witusch, Managing Consultant der Unternehmensberatung mm1. „Die Stuzeigt, dass die Branche vor allem im Bereich rgiemanagement bereits Potenzial erkennt auch kurzfristig zu Investitionen bereit ist.“

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