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BERGWALDERLEBNISWEG UM DEN STAFFEN - DEN WALD FÜHLEN, RIECHEN UND SCHMECKEN

Der „Bergwald-Erlebnisweg Staffen“ bietet spielerisch Spannendes und Wissenswertes über Natur und Bergwald, wunderschöne Ausblicke in die Berge und das Tal und echte Traumplätze. Wer auf dem Weg zur Piesenhausener Hochalm noch Zeit hat, sollte den Bergwalderlebnisweg unbedingt mitnehmen oder ihn gleich als ganz eigenes Ziel planen.

Die Hochplattenbahn bringt uns gemütlich auf 1050 Meter Seehöhe zur „Staffnalm“. Hier wartet eine zünftige Brotzeit, für die Kleinen ein schöner Spielplatz und für die Großen eine Sonnenterrasse mit wunderschönem Ausblick auf die umliegenden sattgrünen Almwiesen, den dunkelgrünen Bergwald und über die Steinplatte bis zu den Loferer Steinbergen. Ist ausreichend Energie getankt, kann es auch schon auf den Bergwald-Erlebnisweg um den Staff en gehen. Wir planen etwa zwei Stunden Zeit ein.

Der geschützte Dreizehenspecht steht Pate und weist uns den Weg. Auf 4,25 Kilometern Länge rund um den großen und den kleinen Staff en fi nden wir 20 Stationen, an denen wir die Natur auf besondere Weise erleben. Infotafeln bieten Wissenswertes über Natur und Bergwald, spielerische Attraktionen, Entspannungsliegen und Hängesessel machen uns zu Wolkenguckern, lassen uns träumen und auf spielerische Art und Weise Landschafts- und Naturkunde „live“ erleben. Von den Aussichtsplattformen genießen wir einen grandiosen Blick auf die benachbarten Berge und über den Chiemsee, das Bayerische Meer. In der Nähe des Startplatzes für die Drachenfl ieger gibt es eine Drachenfl iegerschaukel, auf der wir auf dem Bauch liegend eine Ahnung davon bekommen, wie es sich anfühlt, mit einem Drachen über den Chiemgau zu gleiten.

Langweilig wird es nie, dafür sorgen auch die interaktiven Stationen wie die Klangbretter, die uns zeigen, wie unterschiedlich die verschiedenen Hölzer des Waldes klingen. Wer den Kopf in den so genannten »Summstein« steckt, kann das eigene Summen vielfach lauter hören. Aus dem Yoga wissen wir, dass das eigene Summen neue Energie ins Spiel bringt, nämlich die der „beseligenden Heiterkeit“ beziehungsweise die der „Glückseligkeit“ – probieren Sie es mal aus. Auch interessant ist es, zu erfahren, was Ameisen so zu buckeln haben: Beim »Holzstämme heben« verschaff en wir uns einen Eindruck dessen, wie es sein könnte, das 50-fache seines eigenen Körpergewichts durch den Wald zu tragen. Sehr eindrucksvoll!

Übrigens: Der Dreizehenspecht steht deshalb Pate, weil er in der Gegend beheimatet ist. Da er aber unter Naturschutz steht, hätte er beinahe das Projekt verhindert. Erst im Frühjahr 2013 gab die Naturschutzbehörde grünes Licht und so wurde der Dreizehenspecht das virtuelle Maskottchen des Weges. Er weist an allen Lehr-Stationen auf die verschiedenen Themen hin.

© Gemeinde Marquartstein

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